Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Leichtathletik: Wind und Matsch getrotzt

Mit 321 Läufern trafen zwar nur etwas mehr im Ziel ein als im Vorjahr. Aber angesichts der Wetterlage war die SKV Mörfelden mit der Resonanz bei ihrem 39. Halbmarathon gestern „durchaus zufrieden“, wie Abteilungsleiter Hans Hormel meinte.
Hier noch in der Gruppe unterwegs: Martin Skalsky (LG Rüsselsheim/Nr. 391) und der spätere Sieger Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt/Nr. 384). Foto: Uwe Kramer Hier noch in der Gruppe unterwegs: Martin Skalsky (LG Rüsselsheim/Nr. 391) und der spätere Sieger Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt/Nr. 384).
Mörfelden. 

Bester Teilnehmer aus dem Kreis beim Halbmarathon der SKV Mörfelden wurde erneut Martin Skalsky. Anders als bei seinem Sieg 2015 musste der Rüsselsheimer jedoch diesmal trotz einer guten Zeit von 1:13:21 Stunden mit Platz zwei vorlieb nehmen. Gegen Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt) hatte er keine Chance. Der 34-jährige deutsche Halbmarathon-Meister von 2008, auch als Ultramarathon-Läufer unterwegs, brauchte für die beiden Runden durch den Mörfelder Unterwald nur 1:11:22 Stunden.

Dem 1,67 Meter kleinen Frankfurter lief Skalsky früh hinterher. „Bei Kilometer zwei ist er weggezogen“, berichtete der 37-jährige Geschäftsführer der TG Rüsselsheim, bei den milden Temperaturen wie viele im T-Shirt am Start. „Dabei ist Florian kurz vor dem Start noch 20 Kilometer gelaufen – und hat trotzdem souverän gewonnen“, konnte sich Skalsky nur wundern über seinen starken Konkurrenten. „Aber Hauptsache, es war ein Jüngerer, der vor mir war“, merkte der Rüsselsheimer lächelnd an. Zum sieben Jahre jüngeren Matthias Krah aus Bad Brückenau (1:17:31/M30) hatte er dagegen einen Vorsprung von mehr als vier Minuten.

Hinter Skalsky klaffte im Feld der Kreisteilnehmer eine deutliche Lücke. Nach 1:33:41 Stunden kam Martin Schlichenmaier vom Team MöWathlon der SKV Mörfelden auf Rang 49 ins Ziel (11. M35). Kurz darauf traf Alexandros Kallidis (LG Mörfelden-Walldorf), im Waldstadion ein (1:34:48/Platz 55/12. M35), dicht gefolgt von Martin Hisgen vom Team MöWathlon (1:35:16/Platz 58/8. M45). „Martin Schlichenmaier ist mir gleich davongelaufen“, erzählte Hisgen, „ich konnte ihm nicht folgen“. Mit seiner Zeit war der Leiter der SKV-Triathlonabteilung aber zufrieden. Und mit den Bedingungen auch. „Es gab zwar stellenweise Gegenwind, aber es war warm, es regnete nicht, und die Strecke war soweit okay und kaum matschig. Es hat Spaß gemacht.“ Positiv überrascht zeigte sich Hisgen auch über die Teilnehmerzahl. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele kommen.“ Nach dem Dauerregen am Samstag habe er „ein ungutes Gefühl“ gehabt. Doch wie Hans Hormel vom Organisationsteam freute er sich dann, weit mehr als 300 Läufer am Start zu sehen.

Bei den Frauen machte Manishe Sina aus Seligenstadt in 1:24:18 Stunden das Rennen. Schnellste Teilnehmerin aus dem Kreis war Carolin Clauß aus Groß-Gerau in 1:43:52 Stunden auf Rang neun in der W35. In derselben Altersklasse landete Stefanie Marx (LG Mörfelden-Walldorf) auf dem zehnten Platz (1:44:31). Julia Hormel (Team MöWathlon) wurde Fünfte der W30 (1:54:44).

Hans Hormel berichtete nach der 39. Auflage des traditionsreichen Halbmarathons von einem reibungslosen Ablauf. Während das Rote Kreuz keinen Einsatz hatte, war der Leiter der SKV-Leichtathletikabteilung jedoch kurz tatkräftig gefordert. „Da mussten wir mit zwei Mann das Zielzelt festhalten, weil eine starke Windböe kam“, erzählte Hormel lachend. Erneut wurde er von seinen routinierten Helfern – mehr als 30 Personen– hervorragend unterstützt. Darunter auch die 90-jährige Mutter von Hans Hormel, über die er stolz sagte: „Sie ist immer – seit fast 40 Jahren – dabei und hat auch diesmal wieder Kuchen gebacken.“ abi

 

Mehr aus Rüsselsheim

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse