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Rote Teufel Bad Nauheim: Das erste Hessen-Duell

Von Die Duelle gegen die hessischen Rivalen sind das Salz in der Suppe, die aufregendsten und bestbesuchten Eishockey-Matches in der DEL 2. Das erste steht für die Roten Teufel nun vor der Tür: Am kommenden Sonntag gastieren die Kassel Huskies im Colonel-Knight-Stadion.
Führt die vierte Bad Nauheimer Reihe an: Harry Lange. Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner) Führt die vierte Bad Nauheimer Reihe an: Harry Lange.
Bad Nauheim. 

Auch wenn es erst einmal darum geht, das heutige schwere Auswärtsspiel in Dresden erfolgreich zu bestreiten, drehen sich die Gedanken in Bad Nauheim hauptsächlich um die Partie am Sonntag. Um 18.30 Uhr werden knapp 4000 Zuschauer erwartet, die wie bei jedem Spiel der Roten Teufel gegen Kassel oder Frankfurt für eine besondere Atmosphäre sorgen werden. „Es ist das erste Hessen-Derby der Saison. Darauf mussten die Fans ein halbes Jahr warten. Das macht es besonders interessant“, sagt Matthias Baldys. Der Geschäftsstellen-Leiter und Team-Manager kennt das aus eigener Erfahrung: Schließlich hat er als Spieler etliche Derbys mitgemacht. „Unsere neuen Spieler schwärmen nahezu von der Atmosphäre im Colonel-Knight-Eisstadion. Sie kennen die Stimmung bei den Hessen-Duellen noch nicht. Was werden sie wohl danach sagen?“

Baldys sieht die Favoritenrolle klar bei den Schlittenhunden., auch wenn sie zuletzt in Garmisch-Partenkirchen unter die Räder kamen. „Kassel zählt neben Frankfurt und Bietigheim zu den Top Drei der Liga. Wir stehen dahinter, bilden mit den Dresdner Eislöwen, SC Riessersee, ESV Kaufbeuren und Ravensburg Towerstars die Anwärter für die direkte Play-off-Teilnahme“, meint der 34-Jährige, der 2007 bis 2013 für die Roten Teufel in der Oberliga stürmte.

Trotz der hohen Meinung bezüglich der Nordhessen traut Baldys seinem Team einen Sieg durchaus zu. „Wir sind in dieser Saison viel ausgeglichener besetzt als in der Vergangenheit. Unser Vorteil ist die starke vierte Reihe mit Harry Lange und guten Förderlizenspielern. Bei dem hohen Tempo, mit dem heutzutage Eishockey gespielt wird, zahlt sich so etwas aus.“

Respekt, aber auch Vorfreude, empfindet auch Trainer Petri Kujala. „Kassel spielt immer sehr körperbetont, praktiziert ein aggressives Forechecking. Die bei einem Derby entstehenden Emotionen werden die Einsatzfreude noch verstärken. Aber ich bin sicher: Wir können gegenhalten!“

Powerplay geübt

Verzichten muss er neben den beiden Langzeitverletzten Jan Guryca und Eric Meland auf Verteidiger Marc Kohl (krank) und Leon Niederberger (spielt in der DEL für Düsseldorf). Auch schon heute in Dresden (Spielbeginn: 19.30 Uhr). In die sächsische Hauptstadt brach die Mannschaft bereits in den frühen Morgenstunden auf. Auch wenn die Eislöwen mit der schweren Verletzung von Petr Macholda (Schulter-OP, Karriereende droht) einen herben Verlust beklagen, hält Kujala auf die Abwehr des Gegners große Stücke. „Eine sehr solide Verteidigung. Die Mannschaft ist ausgeglichen, verfügt über starke Ausländer“, so Kujala weiter. Von dem Importspieler-Quartett enttäuschten allerdings bisher sowohl der Kanadier Shawn Boutin als auch der in Bad Nauheim bestens bekannte Finne Juuso Rajala.

Kujala schaut ohnehin lieber auf die eigene Mannschaft als auf den Gegner. Und da wusste er genau, worauf in der aktuellen Woche vermehrt Augenmerk gelegt werden musste. Schwerpunkt der Trainingsarbeit war daher das bisher kränkende Powerplay. Von 28 Überzahlsituationen haben die Roten Teufel lediglich eine zum Torerfolg nutzen können. „Wir müssen das Powerplay mit mehr Druck spielen und dem gegnerischen Torwart durch Bewegung vorm Tor die Sicht nehmen“, erklärt dazu der finnische Coach.

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