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Stabhochspringen: Porsch: Auf den großen Schreck folgt die große Höhe

Das neue Jahr beginnt für Stabhochspringer Gordon Porsch von der LG ovag Friedberg-Fauerbach so großartig, wie das alte aufgehört hat.
Für den Neu-Anspacher Gordon Porsch geht das neue Jahr gut los. (Archivbild) Für den Neu-Anspacher Gordon Porsch geht das neue Jahr gut los. (Archivbild)
Friedberg. 

Das neue Jahr beginnt für Stabhochspringer Gordon Porsch von der LG ovag Friedberg-Fauerbach so großartig, wie das alte aufgehört hat. Beim Meeting in Leverkusen konnte sich der 22-Jährige zum zweiten Mal in seiner Karriere über 5,40 Meter schwingen und stellte seine Bestleistung von vor Weihnachten ein.

Ein großer Erfolg für den Athleten, dessen Start in Leverkusen alles andere als sicher war. Bei einem Trainingssprung brach der Stab. Großer Schreckmoment mit Folgen: Hand- und Schulterprellung. „Ich bin froh, damit davongekommen zu sein“, war Porsch erst einmal erleichtert. „Es hätte auch wieder das Saisonaus sein können.“

In der Vergangenheit war der Kreisstädter schon oft aufgrund von Verletzungen ausgebremst worden. Doch derzeit läuft es. „Im Moment bin ich auch einfach von meiner Mentalität her sehr stark. Ich habe superviel Spaß am Springen und bin endlich verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen. Dadurch habe ich viel Sicherheit aus den Einheiten genommen und das macht sich jetzt bezahlt“, analysiert Gordon Porsch, der bei der LG Ovag von seinem Vater Dietmar trainiert wird.

Mit seinen 5,40 m ist Porsch der deutschen Stabhochsprung-Spitze näher gerückt und weilt derzeit auf Rang drei der Bestenliste. Am Ende sieht er sich damit noch nicht. „Ich will einfach weiterhin konstante Leistungen um die 5,40 Meter plus springen. Irgendwann kommt der Ausreißer nach oben“, sagt er. Zumal er aktuell aus verkürztem Anlauf springt. „Wenn ich demnächst auf meinen eigentlichen Wettkampfanlauf wechsle von 16 Schritten, bin ich mir sicher, dass noch ein paar Hausrekorde fallen.“

Vielleicht ist dazu schon an diesem Samstag Gelegenheit, wenn Gordon Porsch zum Neujahrsspringen in den Zeltpalast nach Merzig antreten wird. Dort springt er gegen internationale Topathleten wie Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe oder die polnischen Stars der Szene, Pawel Wojciechowski und Piotr Lisek. gg

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