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Mehr Wohngeld für Hessen: Rentner und Familien profitieren

Wohngeld für mehr Haushalte. Foto: Jens Kalaene/Archiv Wohngeld für mehr Haushalte.
Wiesbaden. 

Nach der Wohngeldreform bekommen auch in Hessen mehr Haushalte einen Zuschuss zur Miete - und dieser fällt auch etwas höher aus. 39 769 Privathaushalte haben 2016 Wohngeld vom Staat bezogen, das waren 43,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit erhielten 1,3 Prozent aller Haushalte den Zuschuss - 0,2 Prozentpunkte weniger als im Bundesdurchschnitt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das Plus gegenüber dem Vorjahr fiel in Hessen allerdings höher aus als im Bundesdurchschnitt (37,3 Prozent).

Bei der 2016 in Kraft getretenen Reform wurden neben dem Anstieg der Bruttokaltmieten und der Einkommen auch die höheren Nebenkosten berücksichtigt. „Von der Erhöhung des Wohngelds profitieren insbesondere Familien sowie Rentner”, stellen die Statistiker fest.

In rund 94 Prozent der betroffenen Haushalte bundesweit hatten 2016 alle Mitglieder Anspruch auf Wohngeld. Im Durchschnitt bekamen sie zusammen 157 Euro (Vorjahr 115 Euro). In den übrigen sechs Prozent waren nur einige Bewohner berechtigt. Der Zuschuss lag in diesen Haushalten bei 145 Euro im Schnitt pro Monat (Vorjahr 128 Euro). Das Gros der Haushalte, die Wohngeld bekommen, sind Mieter. Es gibt aber auch Belastungszuschüsse für Eigentümer.

Bund und Land teilen sich die Kosten. Von den insgesamt 1,1 46 Milliarden Euro entfielen 86,2 Millionen auf Hessen.

(dpa)
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