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Prozess: Millionenbetrug mit Walnussholz: Haft

Justitia Justitia
Frankfurt. 

Wegen Betruges mit Walnussholz in Millionenhöhe ist ein 54 Jahre alter Kaufmann am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte mit falschen Versprechungen hoher Renditen zwischen 2013 und 2015 rund 140 Geldanleger um mehr als 2,1 Millionen Euro geschädigt. Viele der Opfer hatten sogar Lebensversicherungen gekündigt, um in das angeblich lukrative Geschäft mit den Walnussbäumen in Griechenland einsteigen zu können. Der höchste Einzelschaden belief sich auf 94 000 Euro - diesem Anleger wurde das Geld in dem Gerichtsurteil wieder zugesprochen.

Im Verlauf des Prozesses hatte der angeklagte Grieche ein Geständnis abgelegt. Die tatsächlich vorhandenen Bäume in der Nähe der Stadt Thessaloniki sollten 20 Jahre nach ihrer Pflanzung abgeholzt und vermarktet werden. Man habe jedoch vor Ort über keinerlei Infrastruktur zur Pflege und Betreuung der Bäume verfügt, so dass das Geschäft mit dem wertvollen Holz von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei.

Drei Mittäter waren bereits Anfang des Jahres zu Haftstrafen verurteilt worden. Der 54-Jährige aber konnte erst im Mai in Griechenland festgenommen und kurze Zeit später ausgeliefert werden.

(dpa)
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