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Programm will mehr Hilfe für Suizidgefährdete in Frankfurt

Ein Notfallseelsorger kümmert sich um eine Frau. Foto: Norbert Försterling dpa/Archiv Ein Notfallseelsorger kümmert sich um eine Frau.
Frankfurt/Main. 

Mit Schulungen von Einsatzkräften bei Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie von Polizisten und Hausärzten will ein Frankfurter Modellprojekt mehr Hilfe für Menschen mit Suizidgedanken organisieren. Zuletzt seien in Frankfurt rund 90 Suizide pro Jahr in Frankfurt registriert worden, sagte der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Frankfurt, Professor Andreas Reif, am Freitag.

Menschen, die einen Suizidversuch unternähmen, seien anschließend in großer Gefahr und bräuchten psychiatrische Behandlung. „Hier besteht eine erhebliche Versorgungslücke und unser Ziel ist, diese Lücke kleiner zu machen”, sagte Reif. Rund 150 Suizidversuche gibt es laut Schätzungen pro Monat in der Stadt.

Für Betroffene wurde die Notfallnummer 069 630 13113 eingerichtet, unter der rund um die Uhr eine der psychiatrischen Kliniken der Stadt erreichbar ist. Beteiligt an dem vergangenes Jahr gestarteten Projekt zur Prävention von Suiziden ist auch das Gesundheitsamt der Stadt.

(dpa)
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