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Prozess um tödliche Schüsse auf Frau zieht sich

Ein Schild weist auf den Eingang des Gerichtsgebäudes. Foto: Christoph Schmidt/Archiv Ein Schild weist auf den Eingang des Gerichtsgebäudes.
Darmstadt. 

Der Mordprozess um den Kopfschuss eines 33-Jährigen auf seine Ex-Geliebte in Offenbach wird länger dauern als geplant. Vor dem Landgericht Darmstadt erschien am Freitag ein Zeuge nicht, das Verfahren wird nun am 23. Oktober fortgesetzt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, die 40-Jährige im Februar vor ihrem Haus abgepasst und erschossen zu haben.

Ein Sachverständiger erklärte, der Angeklagte könne unter seelischen Problemen leiden. Es sei nicht auszuschließen, dass eine „milde Schizophrenie” die Steuerungsfähigkeit des 33-Jährigen bei der Tat gemildert haben könnte. Die Kammer will sich mit dieser Einschätzung näher befassen. Nach dem Fortsetzungstermin ist auch noch an einen weiteren Verhandlungstag gedacht.

Beim Prozessbeginn hatte der Angeklagte erklärt, türkischer Staatsangehöriger zu sein. Die Frau sei aus Rumänien nach Deutschland gekommen. Ursprünglich war für diesen Freitag mit den Plädoyers gerechnet worden.

(dpa)
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