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Übung in Kriftel: Retter spielen Amoklauf an Schule durch

Drei Attentäter dringen in die Schule in Kriftel ein und greifen mit Schusswaffen und Messer mehrere Berufsschüler an. Was dann zu tun ist, haben 250 Rettungskräfte in Kriftel geübt.
Bei einer Übung simulieren Polizisten die Festnahme eines Amokläufers. Foto: Handout/MTK/dpa Bei einer Übung simulieren Polizisten die Festnahme eines Amokläufers.
Kriftel. 

250 Rettungskräfte haben in Kriftel bei Frankfurt einen Einsatz bei einem Amoklauf geübt. Das angenommene Szenario: Drei Attentäter dringen in die Schule in Kriftel ein und greifen mit Schusswaffen und Messer mehrere Berufsschüler an.

Bei dem Übungseinsatz am Samstag seien Rettungsdienste, Feuerwehren, Katastrophenschützer, die Kliniken und die Polizei mit Martinshorn zu der Schule geeilt, erklärte Landrat Michael Cyriax in einer Mitteilung. Die Bewohner des Ortes seien vorher informiert worden.

Die Übung soll helfen, die Abläufe, die Koordination der verschiedenen Teams, das taktische Vorgehen der Polizei und die Versorgung der Verletzten zu trainieren. „Im Ernstfall kann es um Minuten oder gar Sekunden gehen”, erklärte Cyriax. „Wir leisten damit einen Beitrag für noch mehr Sicherheit an den Schulen.”

Während der Übung klärte zunächst die Polizei die Lage, nahm die vermeintlichen Täter fest und sicherte die Schule. Dann kümmerten sich Notärzte sowie der Rettungsdienst um die Verletzten, die von geschminkten Darstellern dargestellt wurden. Dabei wurden die Verletzten nach der Schwere ihrer Verletzung eingestuft, erstversorgt und zum Transport ins Krankenhaus weggebracht.

(dpa)
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