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Studie: Hessen bundesweit mit wenigsten Privatinsolvenzen

Gestapelte Euro-Münzen. Foto: O. Berg/Archiv Gestapelte Euro-Münzen.
Hamburg/Frankfurt. 

Hessen ist - gemessen an der Einwohnerzahl - das Bundesland mit den wenigsten Privatpleiten. Mit 40 Fällen je 100 000 Einwohner im ersten Halbjahr 2017 schneidet Hessen im „Schuldenbarometer” der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel am besten ab.

Zugleich gab es nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen in Hessen mit minus 30,4 Prozent binnen Jahresfrist auch den größten prozentualen Rückgang: Mussten in den ersten sechs Monaten 2016 noch 3578 überschuldete Bürger Privatinsolvenz anmelden, waren es von Januar bis einschließlich Juni des laufenden Jahres 2491 Fälle.

Deutschlandweit sank die Zahl der Privatpleiten nach Angaben von Crifbürgel zum siebten Mal in Folge. 45 145 Bürger mussten im ersten Halbjahr Insolvenz anmelden und damit 13,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das ist der niedrigste Stand seit 2005. Gründe für den neuerlichen Rückgang seien die derzeit niedrige Arbeitslosenzahl und eine verbesserte Einkommenslage vieler Menschen. Für das Gesamtjahr erwartet die Auskunftei rund 88 000 Privatinsolvenzen.

Die meisten Fälle je 100 000 Einwohner gab es in den ersten sechs Monaten mit 81 in Bremen, gefolgt von Hamburg (77) und Schleswig-Holstein (75). Der Bundesdurchschnitt lag bei 55. Bei den absoluten Zahlen gab es nur in Thüringen einen Zuwachs um 8,9 Prozent auf 1197 Fälle. Die meisten Schuldner leben im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (10 579 Privatinsolvenzen).

(dpa)
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