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Eintracht Frankfurt: Adlerauge-Kommentar: Hauptsache gewonnen

Von Spielerisch bot die Eintracht beim 1:0 in Köln nicht viel, präsentierte sich aber als kampfstarke, kompakte Einheit. Ein Kommentar von Dieter Sattler.
Foto: Huebner/Hufnagel (imago sportfotodienst)
Na, bitte, die Eintracht hat sich mit dem 1:0-Sieg in Köln zurückgemeldet und kann jetzt einigermaßen beruhigt zum nächsten Auswärtsspiel in Leipzig fahren. Auswärts scheinen sich die  Frankfurter in dieser Saison leichter zu tun als zu Hause. Die SGE  ließ spielerisch zwar wieder viele Wünsche offen, präsentierte  sich aber bissig und zweikampfstark und knüpfte zum Glück nicht an die schlechte Tradition an, Mannschaften, die hinter ihr in der Tabelle  stehen, aufzubauen.

Dieter Sattler Bild-Zoom Foto: (FNP)
Dieter Sattler
Die Kölner bleiben mit null Punkten weiter Schlusslicht und zeigten sich teilweise in erbärmlicher Verfassung. Bei der Eintracht muss man den Mut ihres Mittelstürmers  Haller bewundern, der trotz seiner Ladehemmung nach Foul an Gacinovic zum Elfmeter antrat und eiskalt verwandelte. Hätte er auch diese Chance versemmelt, wäre er wohl bei vielen Fans schon unten durch gewesen.

Die Eintracht ließ sich anschließend bis zur Halbzeitpause zu sehr zurückdrängen und  versäumte es im zweiten Spielabschnitt ihre Kontermöglichkeiten gegen zunehmend hilflose Kölner gut auszuspielen. Gerade Rebic, der aufgrund seiner Schnelligkeit prädestiniert wäre, in freie Räume zu stoßen, traf wieder mal oft die falsche Entscheidung. Daher tat die Einwechslung von de Guzman diesmal gut. Er verteilte die Bälle in der Schlussphase geschickt. Insgesamt war der Eintracht-Sieg verdient, wenn auch die SGE etwas Glück mit dem Schiri hatte.


Wenn er den Elfer für die Eintracht gibt, hätte er kurz darauf auch das unnötige  Strafraum-Foul von Falette an einem Kölner ahnden müssen. Die Eintracht-Fans werden sich nicht beschweren, dass die Pfeife stumm blieb. Sie müssen sich aber offenbar auf eine Achterbahn-Saison einstellen. Die Eintracht-Abwehr steht ganz gut, nach vorne aber geht viel zu wenig, was auch die  bisher erst drei erzielten Treffer zeigen. Aber solange die SGE so wie bisher auswärts keinen einzigen Treffer kassiert, kann man damit leben. Hoffentlich bleibt es auch in Leipzig so.      

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