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Eintracht Frankfurt: Endlich ist der Urlaub vorbei

Heute beginnt bei der Eintracht die Rückrunden-Vorbereitung. Mit dabei: Johannes Flum, der endlich wieder zeigen will, was er kann.
Viel Grund für Frust: Die Hinrunde verlief für Johannes Flum (links) ganz anders als erhofft. 2015 soll das anders werden.	Foto: Klein Viel Grund für Frust: Die Hinrunde verlief für Johannes Flum (links) ganz anders als erhofft. 2015 soll das anders werden. Foto: Klein
Frankfurt.  An diesem Montagmorgen um zehn Uhr startet die Frankfurter Eintracht mit der Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde. Ein Profi kann das Ende des Urlaubs kaum erwarten. „Ich bin total heiß“, sagt Johannes Flum, „ich freue mich riesig, dass es losgeht.“ Flum hat Nachholbedarf, ist er doch in dieser Saison erst zweimal zum Einsatz gekommen, zuletzt für eine gute halbe Stunde am 14. September bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg. Nach seiner Einwechslung hatte er sich auch noch eine hartnäckige Wadenverletzung zugezogen und schaffte nach wochenlanger Pause bis zum Winter nicht mehr den Anschluss. „Es war eine beschissene Vorrunde“, sagt der ehemalige Freiburger ohne Umschweife. Unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf hatte er nie die Chance, sein wahres Leistungsvermögen zu zeigen.

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Zum Ende des Jahres aufgekommene Gerüchte, Schaaf würde keinen Wert mehr auf ihn legen und Flum könne im Winter den Club verlassen, haben sich inzwischen als falsch herausgestellt. „Davon war nie die Rede“, sagt Flum, „nicht mir gegenüber und auch nicht gegenüber meinem Berater“. Im Gegenteil, der Trainer habe ihm versichert, „dass er mit mir plant.“ Flum selbst hatte ebenfalls keinen Gedanken darauf verschwendet, aus Frankfurt zu flüchten. Dafür ist sein Selbstvertrauen zu ausgeprägt. „Wenn ich fit bin, kann ich der Mannschaft helfen“, sagt er.

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„Zuschauen tut weh“

Fit war er freilich im Jahr 2014 nur selten. Im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am 5. April hatte seine Leidenszeit begonnen. Flum war bei einem Zweikampf unglücklich gestürzt und hatte sich die Schulter ausgekugelt. „Es war im Grunde alles kaputt, was kaputt sein konnte“, blickt er zurück, „die Bänder waren gerissen, der Knorpel war abgerissen, auch ein Muskel war gerissen“.

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Den Stammplatz, den er beim ehemaligen Trainer Armin Veh hatte, war natürlich dahin. Und unter dem neuen Coach lief es nicht mehr so richtig. Flum konnte zwar die Vorbereitung mitmachen, freilich mit der einen oder anderen Einschränkung. Früh wurde deutlich, dass Thomas Schaaf auf andere setzte. Der Mittelfeldspieler bekam bei den Testspielen nur wenige Chancen, sich auszuzeichnen.

„In einer halben Stunde kann man wenig zeigen“, lautet seine Erkenntnis aus dieser Zeit. Und gerade als er den Anschluss geschafft zu haben schien, bremste ihn die Wadenverletzung. „Es ist wahnsinnig anstrengend für den Kopf, wenn man nicht spielen kann“, sagt er, „das Zuschauen tut weh.“ Am Ende der Vorrunde, längst war er wieder gesund, spielte die Mannschaft dann so gut und erfolgreich, dass er häufig nicht einmal einen Platz im Aufgebot fand. Dies sei eine „schwierige Zeit“ gewesen, sagt der 27-Jährige, „wenn man mit trainiert und dann doch nicht dazugehört, braucht man viel Geduld.“

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