Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... 19°C

1. FFC Frankfurt: Noch viele offene Baustellen

Frankfurts Europameisterin Jackie Groenen (links), hier gegen Susann Utes aus Jena, rückte vom Sturm ins Mittelfeld. Foto: Peter Hartenfelser (imago sportfotodienst) Frankfurts Europameisterin Jackie Groenen (links), hier gegen Susann Utes aus Jena, rückte vom Sturm ins Mittelfeld.
Jena. 

Immerhin: Das erste Bundesliga-Spiel der Frankfurterinnen mit Niko Arnautis als Cheftrainer endete mit einem Sieg.

 

„Dass wir die Tage der Neuorientierung mit drei Punkten abschließen, ist für uns enorm wichtig“, freute sich Manager Siegfried Dietrich nach dem 1:0 (1:0)-Sieg beim FF USV Jena. Es war sicher nicht alles Gold, was glänzte. Das war auch kaum zu erwarten. Arnautis hatte die Mannschaft erst zwei Tage vor dem Match übernommen. Nach der Partie äußerte er sich teils kritisch, wenngleich das nicht als Kritik an der Arbeit seines Vorgängers Matt Ross gemeint sei. „Auf mich wartet sehr viel Arbeit. Es gibt zu viele offene Baustellen. Meine Handschrift wird man frühestens in zwei Monaten erkennen können“, sagte Arnautis.

Die ersten Veränderungen betrafen die taktische Ausrichtung. Statt 4 - 4 - 2 wie bisher wurde in 4 - 4 - 3 gespielt. Personell hat Arnautis die Mannschaft nicht verändert, dafür aber positionell. Um die Abwehr zu stabilisieren, beorderte er Laura Störzel in die Innenverteidigung und Kathrin Hendrich nach außen. Die wiedergenesene Europameisterin Jackie Groenen spielte nicht mehr als Spitze, sondern kam aus dem Mittelfeld, wo sie ihre Kreativität mehr ausspielen konnte. Dafür wurde Margarita Gidion im Angriff eingesetzt.

Das Spiel war sicher nichts für Fußball-Ästheten, aber der FFC stand gut, war um Kombinationen bemüht. In der ersten Halbzeit hatte Jena die besseren Chancen. Richtig gefährlich waren die Gastgeberinnen aber nie. Frankfurt hatte bis zur 43. Minute nur einen Distanzschuss der Dänin Cecilie Sandvej vorzuweisen (31.). Dann setzte sich Tanja Pawollek durch, sah die mitgelaufene Kumi Yokoyama, die sich mit dem Ball drehte und Torfrau Justien Odeurs keine Chance ließ.

Nach der Pause spielten die Gäste gut gegen den Ball, kontrollierten das Spiel. Die beste Chancen hatten Gidion mit einem Pfostenschuss sowie zweimal Yokoyama. „Nach anfänglicher Orientierung zeigte das Team Laufbereitschaft, Leidenschaft und Kampfwillen. Wir haben umgesetzt, was wir zeigen wollten und eine gute Basis für die nächsten Wochen geschaffen“, lautete das Fazit von Arnautis.

1. FFC Frankfurt: Haeberlin – Hendrich, Prießen, Störzel, Sandvej – Groenen, Schmidt, Pawollek – Crnogorcevic (90 + 4. Hechler), Yokoyama (90 + 2.Munk), Gidion (85. Agg). – SRin: – Sandra Stolz (Pritzwalk). – Zuschauer: 411. – Tor: 0:1 Yokoyama (43.).

(löf)
Mehr aus 1. FFC Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse