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Drei Pflichtspiele: Acht harte Tage für den FSV Frankfurt

Von Der Fußballsportverein steht vor einer großen Aufgabe. Binnen acht Tagen muss das Team drei Spiele absolvieren. Dieses Programm ist aber auch eine große Chance für die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad.
Beherzte Zweikämpfe wird Robert Schick (links) vom Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt auch heute Abend im Heimspiel gegen Schott Mainz führen müssen. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Beherzte Zweikämpfe wird Robert Schick (links) vom Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt auch heute Abend im Heimspiel gegen Schott Mainz führen müssen.
Frankfurt. 

Ein Viertel der Saison ist absolviert in der Fußball-Regionalliga Südwest. Und der FSV Frankfurt steht als Tabellen-14. dort, wo viele es erwartet haben. Nach dem Abstieg aus der Dritten Liga folgte ein kompletter personeller Neuanfang unter bescheidenen finanziellen Möglichkeiten im Zuge des Insolvenzverfahrens.

Der schwache Beginn Es überraschte bei dieser Ausgangslage daher nicht, dass der FSV mit seinem neuen Coach Conrad ganz mau in die Spielzeit startete. Drei Niederlagen mit 1:11 Toren waren ernüchternd, zudem fiel Abwehrchef Sabah schon im Auftaktmatch (0:3 bei Mainz 05 II) verletzt aus. Befürchtungen kamen sogar auf, die Bornheimer würden frühzeitig das rettende Ufer aus den Augen verlieren. Die Abstiegsgefahr ist jedenfalls immens: Drei Teams steigen aus der Südwest-Staffel mindestens ab, bis zu drei weitere Clubs können hinzu kommen.

Das erste Erfolgserlebnis Meistens hat man es in so einer Lage nicht. Doch beim 1:0 über Koblenz hatten die Schwarz-Blauen jede Menge Glück, erstmals zu punkten. Dies war sicherlich nicht der einzige Grund dafür: In Nestor Djengoue konnte der FSV einen alten Bekannten aus Zweitliga-Zeiten zurück an den Hang lotsen. So ein Spieler hat gefehlt; der Innenverteidiger ist routiniert, zweikampfstark, fußballerisch gut ausgebildet und kann seine Defensivabteilung führen.

Fortschritte Die Frankfurter fingen nun nicht nur an zu punkten – es folgte ein Auswärtssieg beim bis dato ungeschlagenen Aufsteiger Stadtallendorf – , es nahm auch die Qualität zu. Conrad konnte sein Konzept den Spielern vermitteln, die es vom ersten Spieltag nicht an Einstellung missen ließen. Abgestimmte Laufwege und Spielanlage kristallisierten sich immer mehr heraus, zugleich stieg auch das Selbstvertrauen der Spieler. Viele Beobachter der Szene attestierten dem FSV nun Regionalligareife. Diese zeigte das Team beim Sieg über den VfB Stuttgart II und vor allem in den Partien gegen die Aufstiegsanwärter aus Mannheim und Offenbach.

Rückschläge Trotz starker Leistungen gegen Mannheim und Offenbach: Die Resultate stimmten nicht (0:2 und 1:4). Deshalb steht der FSV auch auf einem möglichen Abstiegsplatz. Wenn das Team keine überdurchschnittliche Form zeigt, hat es gegen eingespielte, erfahrene Teams kaum eine Chance – wie beim 0:3 in Saarbrücken.

Die englische Woche Heute gegen den sieglosen Tabellenletzten TSV Schott Mainz, am Dienstag bei Hoffenheim II (11.) und am darauffolgenden Freitag gegen Steinbach (8.): Der FSV Frankfurt trifft innerhalb von acht Tagen auf drei Gegner, die bezwingbar sind – auch wenn nicht alles glatt läuft. Doch auch wenn der große Wurf gelingen sollte: Das Team ist noch lange nicht so stabil und verfügt über so viel Qualität, dass ein Rückfall ausgeschlossen werden kann.

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