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FSV Frankfurt: Interview mit FSV-Trainer Alex Conrad: Die Mannschaft ist auf einem guten Weg

Alexander Conrad trainiert seit dem 1. Juli den Regionalligisten FSV Frankfurt. Seine vorige Station war Kickers Offenbach, zwischen 2013 und 2016 fungierte er dort als Assistenzcoach und Trainer der U 23-Mannschaft. Über die beiden Clubs unterhielt sich Stefan Fritschi mit dem gebürtigen Frankfurter.
Alexander Conrad, der Trainer des FSV Frankfurt, trifft heute Abend in Offenbach auf seinen früheren Arbeitgeber. Foto: Huebner/Volz (imago sportfotodienst) Alexander Conrad, der Trainer des FSV Frankfurt, trifft heute Abend in Offenbach auf seinen früheren Arbeitgeber.

Herr Conrad, welches war ihr schönstes Erlebnis in Diensten des Offenbacher FC Kickers?

ALEXANDER CONRAD: Es gab ein paar. Sicherlich gehören die beiden DFB-Pokalspiele gegen den KSC und Ingolstadt dazu. Und natürlich die Meisterschaft, aber das Werk blieb unvollendet.

Damit sind wir vermutlich schon bei dem Ereignis angelangt, das besonders negativ in Erinnerung geblieben ist: die beiden Aufstiegsspiele.

CONRAD: Magdeburg war ein Einschnitt. Wir führten im Hinspiel 1:0, und dann kriegen wir zwei Dinger rein. In Magdeburg konnten wir das nicht mehr wettmachen. Aber so ein Erlebnis muss man irgendwann abhaken – und ich bin darüber längst hinweg.

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage der Kickers ein?

CONRAD: Der OFC hat einen breiten Kader, der auch qualitativ gut ist. Die Kickers können im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden. Aber dann gibt es ja wieder noch zwei Spiele.

Ihr Team ist indes schwach in die Saison gestartet, hat sich inzwischen aber stabilisiert. Welche Gründe haben Sie dafür ausgelotet?

CONRAD: Es war nicht einfach, wir haben einen kleinen Kader. Schick ist spät hinzugekommen, und mit Djengoue haben wir Erfahrung bekommen. Die Mentalität war schon immer in Ordnung, es besteht ein gutes Klima in der Kabine. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Aktuell ist geplant, noch einen Spieler zu holen für den Angriff, denn Dalmeida und Namavizadeh fallen verletzungsbedingt aus. Am besten so einen, wie wir ihn mit Djengoue für die Abwehr gefunden haben.

Wie groß ist Ihr Anteil am Erfolg?

CONRAD: Das ist schwierig zu sagen, darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich musste Überzeugungsarbeit leisten, ich spreche die guten Dinge an, wie beispielsweise gegen Mannheim, als wir trotz guter Leistung keine Punkte holten.

Sie sind jetzt drei Monate am Bornheimer Hang tätig. Wie fällt ihre Zwischenbilanz aus?

CONRAD: Ich bin froh, Spieler gefunden zu haben, die diesen Weg mitgehen. Und die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Wir dürfen uns nicht ausruhen, dafür ist die Liga zu ausgeglichen. Es hätte auch schlimmer kommen können, gegen Koblenz haben wir glücklich gewonnen.

Haben Sie sich mit ihrem Team in dieser Zeit voll aufs Sportliche konzentriert oder auch den Blick aufs Umfeld geworfen, Stichwort Insolvenz?

CONRAD: Die Mannschaft muss sich aufs Training und die Spiele konzentrieren. Mich hat kein Spieler auf andere Dinge angesprochen.

Was trauen Sie ihrer Mannschaft in dieser Saison noch zu?

CONRAD: Ziel ist der Klassenerhalt. Aber vieles ist Tagesgeschäft. Es hängt damit zusammen, was noch alles passiert. Ich traue den Spielern jedenfalls so viel zu, dass die Leute gut über uns reden.

Wie bedeutend ist für Sie das Derby?

CONRAD: Es ist schön, dass es Traditionsvereine gibt. Ich wünsche dem OFC alles Gute und dass er die Liga verlässt. Wir müssen versuchen, das Spiel lange offen zu halten und auch mutig sein. Schön ist es, Punkte zu holen, die nicht einkalkuliert sind.

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