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Löwen Frankfurt: Blindes Verständnis

Von Obwohl die Eishockey-Löwen zwei schwere Aufgaben in der Deutschen Eishockey-Liga 2 vor sich haben, wollen sie ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren.
Werden von den Kölner Haien als Förderlizenzspieler an Frankfurt ausgeliehen: Lucas Dumont (links) und Eric Valentin Werden von den Kölner Haien als Förderlizenzspieler an Frankfurt ausgeliehen: Lucas Dumont (links) und Eric Valentin
Frankfurt. 

Das Programm hat es in sich: Heute (19.30 Uhr) gastiert das Überraschungsteam der Liga – die Eispiraten Crimmitschau (4.) in der Eissporthalle am Frankfurter Ratsweg – am Sonntag ein noch größerer Brocken. In Garmisch-Partenkirchen treffen die Löwen auf den Tabellendritten SC Riessersee, das Team mit dem nach Frankfurt torgefährlichsten Angriff der DEL 2. Der von den Löwen zu den Oberbayern gewechselte Richie Mueller, Frankfurts Sportler des Jahres 2016, ist schon wieder Topscorer der Liga. Mit Andreas Driendl und Libor Dibelka bildet er eine gefährliche Reihe.

Die Frankfurter haben ihrerseits gleich vier starke Sturmreihen. Dank der Förderlizenzregelung verfügen die Löwen mit Lucas Dumont, Eric Valentin und Stephan Seeger über die vielleicht stärkste vierte Reihe der Liga. Die beiden 20 Jahre jungen Dumont und Valentin sind ein eingespieltes Duo: Gemeinsam auf dem Eis stürmten sie erstmals im Alter von elf Jahren. „Sie sind gut ausgebildet, spielen schnell und mit Biss“, lobt Löwen-Sportdirektor Rich Chernomaz. Als Jugendliche spielten Dumont und Valentin drei Jahre lang in der DNL (Deutsche Nachwuchs-Liga) für die Kölner Haie sowie für die deutsche U 19- und U 20-Nationalmannschaft. In Köln erhielten sie vor einem Jahr einen Profivertrag. Der Club lieh sie dann in der vergangenen Saison als Förderlizenzspieler in der DEL 2 an die Dresdner Eislöwen aus und nun an die Löwen Frankfurt. FNP-Mitarbeiter Michael Löffler sprach mit den beiden Stürmern.

Hilft es, dass Sie schon so lange zusammen spielen?

ERIC VALENTIN: Klar hilft es, wenn man sich so gut kennt. Wir spielen nicht nur zusammen in einer Reihe, wir wohnen auch zusammen, unternehmen auch privat einiges gemeinsam. Logisch, dass man dann auch auf dem Eis schneller versteht, was der andere denkt.

Sie haben im Sommer in Köln trainiert. Gibt es Unterschiede?

LUCAS DUMONT: Die Intensität ist absolut gleich, jeder gibt hier wie dort sein Bestes. Die DEL ist aber schneller, es gibt schon technische Unterschiede.

Wie sehen Sie die Förderlizenzspieler-Regelung?

VALENTIN: Es ist super, dass es die Förderlizenz gibt. Und super, dass die Kölner mit Frankfurt kooperieren, wo wir auch Verantwortung auf dem Eis bekommen.

DUMONT: Es bringt uns Eiszeit, wir können uns ans Tempo höherer Ligen gewöhnen.

Sie spielen bei den Löwen in der 4. Reihe. Wie sehen sie ihre Rolle?

VALENTIN: Ich find’s gut, dass man uns junge Leute zusammen spielen lässt und uns genügend Eiszeit gibt. So können wir zeigen, was wir drauf haben.

DUMONT: Unsere vorrangige Aufgabe ist es, hinten stabil zu stehen. Dass ich auch in Unterzahl aufs Eis darf, zeigt mir das Vertrauen, dass man in uns hat. Wenn sich Chancen bieten, dürfen wir auch angreifen. Ich war in der Jugend Topscorer. Irgendwann werde ich sicher wieder treffen.

Wie ist ihr Standing im Team?

DUMONT: Die älteren Spieler helfen uns, geben uns im Training wertvolle Tipps.

VALENTIN: Wir wurden von Anfang an nicht wie die Fremden aus Köln, sondern als ein Teil der Mannschaft behandelt. Pat Jarrett ist ein Super-Kapitän. Er spricht viel mit uns, muntert auf, lobt, aber kann auch klare Worte sagen.

Was trauen Sie der Mannschaft zu?

DUMONT: Wenn wir unser Spiel spielen, wird es jeder schwer haben, uns zu schlagen.

VALENTIN: Die Qualität ist extrem hoch. Ich will das Wort Meisterschaft nicht in den Mund nehmen, aber. . .

Was sind die Stärken der Löwen?

DUMONT: Die Stimmung ist immer positiv. Selbst wenn jemand im Spiel oder Training Fehler macht, wird auf ihm nicht herumgehackt.

VALENTIN: In der Mannschaft sind viele Gewinnertypen, die wissen, wann sie die beste Leistung bringen müssen.

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